Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 

Der Förderverein lädt ein


Liebe Mitglieder,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Rahmen der Vortragsreihe des Fördervereins für Gesundheitsfach- und soziale Berufe e.V. laden wir Sie recht herzlich zu dieser Veranstaltung ein:

Termin:               Mittwoch, 17.02.2016

Ort:                      Hinterraum der Aula

Zeit:                    15:15 Uhr – 16:00 Uhr

Thema:               Prof. Dr. Ibrahim „ Euthanasie wäre durchaus zu rechtfertigen …“

Referentinent:    Frau Dr. Zimmermann

Es freut mich, dass wir Frau Dr. Zimmermann erneut für einen Vortrag an unserer Schule gewinnen konnten. Sie berichtet über Herrn Prof. Dr. Ibrahim und die Kindermorde in der Nationalsozialistischen Zeit.

Bei einer Teilnahme ganzer Klassen im Rahmen einer Unterrichtsverlagerung bitte ich um die Anmeldung durch den Fachlehrer im Sekretariat.

  • Auszug aus Wikipedia:

    „Jussuf Murad Bey Ibrahim (arabisch ‏يوسف إبراهيم‎) (* 27. Mai 1877 in Kairo; † 3. Februar 1953 in Jena) war ein hochangesehener und zugleich wegen Beteiligung am Euthanasie-Programm während der Zeit des Nationalsozialismus umstrittener Kinderarzt. … Ibrahim, Sohn eines ägyptischen Arztes und einer deutschen Mutter, studierte Medizin an der Universität München, an der er im Jahr 1900 auch promovierte und 1912 zum außerordentlichen Professor (und deutschen Staatsbürger) ernannt wurde. Nachdem er als Nachfolger von Carl Gerhardt 1915 zunächst an die Universität Würzburg gewechselt war, wurde er am 1. April 1917 als Professor auf den durch das finanzielle Engagement der Carl-Zeiss-Stiftung neu geschaffenen Lehrstuhl für Kinderheilkunde in Jena berufen und blieb bis zu seinem Tode 1953 dessen Direktor. … Die Universitätskinderklinik, zwei Kindergärten und eine Straße in Jena trugen bis 2000 seinen Namen, sie wurden nach öffentlicher Kritik umbenannt. Nachdem seine spätestens seit 1985 durch Publikationen bekannte Beteiligung an der Euthanasie zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ während der Zeit des Nationalsozialismus nicht länger zu verschweigen war, wurde sein Name im Jahr 2000 aus dem Erscheinungsbild der Stadt (Straße, Kindergarten, Klinik) gelöscht. Seit dem gleichen Jahr betrachtet die Stadt Jena Ibrahim nicht mehr als Ehrenbürger.…“

A. Veit

Stellvertretende Vorsitzende